Temporär im Kino Riffraff


Normalerweise spielen Kurzfilme bei uns an der Filmstelle eine rein begleitende Rolle – dabei sind Kurzfilme an sich ein Medium, das sich mit den langen Hauptfilmen mehr als messen kann. Es ist also höchste Zeit, dass sich dieses schöne Format auch mal eigenständig an der Filmstelle präsentieren darf. Wir haben uns deswegen aus der ganzen Welt drei ganz herzige Kurzfilme herausgesucht, in denen die Kindheit ganz gross geschrieben wird.

Die Kleine Verkäuferin der Sonne (La Petite Vendeuse du Soleil)

Auf den Strassen von Dakar ist das Zeitungsverkaufen eine Sache für Jungs. Jedenfalls, war es das einmal. Denn die zwölfjährige Sili lässt sich nicht einschüchtern, und so wird sie mit Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen und der Hilfe ihrer Freunde zur Zeitungsverkäuferin für den „Soleil“. Doch diese neue Konkurrenz gefällt den Anderen ganz und gar nicht…

Die Kindheit des Krishna (Kaliya Mardan)

In einem der ältesten noch verblieben Stummfilme Indiens spielt Mandakini Phalke, die siebenjährige Tochter des Regisseurs, den spitzbübischen Krischna. Sie hat dabei an der Darstellung von Krischnas Streichen solchen kindlich unverfälschten Spass, dass man am liebsten gleich mitmacht.

Der Rote Ballon (Le Ballon Rouge)

Eines Morgens findet ein kleiner Junge (der Sohn des Regisseurs) auf den Strassen von Paris einen roten Ballon und nimmt ihn mit. Der Ballon scheint ein Eigenleben zu haben, und schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine rege Freundschaft. Doch andere Kinder werden auf den Ballon aufmerksam, und möchten ihn dem Jungen abnehmen…

Michael Schmutzer


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