Kino einfach anders


Jakarta, Indonesien – Hier steht das Hochhaus des Gangsterbosses Tama. Bisher galt das Gebäude für die Polizei als unantastbar. Nun jedoch begibt sich eine Spezialeinheit in das Gebäude, um den Mafioso festzunehmen. Doch das Unterfangen entpuppt sich schwieriger als gedacht. Denn als die Ankunft der Spezialeinheit erst einmal bekannt wird, werden alle Ein- und Ausgänge verriegelt und die BewohnerInnen des Hochhauses machen Jagd auf die Polizisten. Es beginnt ein Überlebenskampf, indem die Polizei versucht bis ganz nach oben zu gelangen, um Tama festzunehmen.

Das Hochhaus in The Raid ist schon beinahe eine eigene Figur, worin sich im Verlaufe des Filmes ein Mikrokosmos auftut. Nach und nach wird es erkundet, mal geht es 3 Stöcke nach oben, dann wieder zwei runter. Doch das absolute Highlight des Filmes ist dabei die handgemachte Action. Wenig Schnitte in den Martial-Arts Kämpfen führen dazu, dass sich das Ganze enorm wuchtig und authentisch anfühlt. Dadurch geht man in den Kämpfen mehr mit und behält dabei immer einen Überblick über das Geschehen.

Jérôme Bewersdorff


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