Temporär im Kino Riffraff


Je vous présente Pamela, so heisst der neue Film des leidenschaftlichen Filmregisseurs Ferrand. Ein Film über die englische Pamela, die sich in den französischen Vater ihres Mannes verliebt. Die ganze Filmcrew hat sich in den Studios de la Victor in Nizza versammelt und beginnt mit den Dreharbeiten. Die Aufregung am Set, die Intrigen, die Leidenschaft, die Solidarität der Gruppe, vom Toningenieur bis hin zum Drehbuchautor, Produzenten, Regisseur und alle Unglücke, welche für die Entstehung eines Films nötig sind, werden aufgezeigt. Der Produzent und Ferrand müssen mit den Problemen der Schauspieler, wie zum Beispiel Severine mit ihrem Alkoholproblem, dem verwöhnten Alphonse oder mit der emotional instabilen Julie zurecht kommen und sich, so gut es geht, anpassen.

 

Jeder hat sich bestimmt schon Mal während des Ansehens eines Films die Frage gestellt, wie es auf einem Filmset bei den Dreharbeiten zugeht. Truffauts Klassiker und Liebeserklärung an das Filmemachen ist die perfekte Antwort auf diese Frage. Mit Day for Night bekommt man einen amüsanten und erhellenden Einblick in die Kunst des Filmemachens. Als Zuschauer bemerkt man schnell, dass es auf dem Set nicht immer so perfekt abläuft, wie man es sich vorstellt. Sogar kleine Details, wie zum Beispiel eine Katze, können den Dreh einer Szene ganz schön anstrengend und mühsam machen. Wie der Regisseur Ferrand sagen würde: «Cinema is King!», auch wenn ein Filmdreh nicht immer wie am Schnürchen läuft.

Loïna Eder


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